9. März 2011

REVIEW: Prag, Matrix Club

Die Cosmonauten waren wieder unterwegs diesmal in Richtung Prag. 

Was einfach klingt war dann doch ein schwieriges Unterfangen. An einem Tag, der schon um 6 Uhr begann (für Musiker ganz furchtbar), fuhren wir erst in den Proberaum von da auf die Autobahn, von da wieder in den Proberaum (Ivan hatte seine Suppenschüssel vergessen), dann nach Prag, Soundcheck, Konzert, Abbauen, nach Berlin in den Proberaum und dann wiederrum gegen 6 Uhr zum Sterben nach Hause. Die Cosmonauten machen halt alles für euch...;).

Nur damit ihr einen Einblick bekommt wie so ein Cosmonauten-Alltag aussieht.

Tja, aber nun zum schönen Teil: Wie die Cosmonauten das so gewöhnt sind erhielten sie ein exzellentes Catering. In Essig eingelegte Wurst mit Zwiebeln, Sülze und Reis, Energija Drinks (oder wie die heißen) und unser Alltime-Klassiker: Kasseler. Direkt vor Ort geschnitten. Großartig.

Der Soundcheck ging schnell und unkompliziert von der Hand. Tscheschien du bist toll...

Und dann ertönt die Hymne: Kai Laschnikov, Pawel Eivic, Ruben Wilschenko und der Captain Morgan Nickolay betreten die Stage. Erwartungsvolles Schweigen. Start the Engine...
Wer schonmal da war - u know...

Wir haben natürlich wieder alles gegeben. Diesmal angefangen mit Tetris startete die Rakete. 

Das Cosmonauten Training saugte die letzten Reserven aus dem Publikum. Abgerundet wurde die Kreation Cosmonautixkonzert mit Den Ras Denja. Dem Geburtstagsong für die Platte von The Snuff. Mit Dorogoj dlinnoju bereiteten wir die Stage für The Snuff.

Nach dem Konzert begann wieder das übliche Abbauszenario. Ivan trägt alles ins Auto, während wir Kasseler essen...nein Spaß...nein halt...doch. Ab in den Cosmo-Shuttle (TM) und Direction Berlin.

Ach übrigens. Zum Thema Skurillitäten: An der ersten Tankstelle in Deutschland (wir kennen sie mittlerweile ja ALLE) standen um 3 uhr morgens 5 laufende Wagen. Nur wo sind die Fahrer? Ach, die sitzen in der Tankstelle und betrinken sich...Ich will, euch ja nichts über latente Alkoholprobleme erzählen, aber...jetzt hab ich den Faden verloren.

Natürlich dürfen wir an dieser Stelle nicht das übliche wie, was, warum und wieso vergessen:

Wir danken der Band The Snuff für die Einladung zu ihrer Record Release Party und wünschen viel Erfolg. Prag wir vermissen dich, auf ein baldiges Wiedersehen...

Na Sdarovje


-Pawel