Wir sitzen grad in unserem Shuttle Richtung Berlinsk, sind müde und Pawel ist immer noch besoffen...
...doch blicken wir auf ein geiles Konzert im Bayerischen Willofs zurück. Im Rahmen des "End of Summer Fesivals" durften wir ein ganzes Partyzelt voller zünft'ger Bayern polken und hatten einfach a mords Gaudi! Doch leider mussten wir auch das dortige Boller-Trinke mit a Maß Geiß und Kuh-Dipping erlernen!
Jetzt wünscht uns noch viel Glück bei der Heimfahrt (es sind noch 321 km) und lasst es krachen, ganz im Sinne: Red ma net drüber saufma an drauf!!
Wir freuen uns aufs Bierfest im Tschechischen Benesov!
-Morgan
9. September 2010
19. August 2010
REVIEW: Kacov, Sazava Fest
Zuletzt packten wir also unsere 7 Sachen und den Vodka ein und fuhren, wie bereits im Jahr zuvor, mit dem Cosmo-Shuttle (TM) nach Tschechien, genauer Kacov.
Die Fahrt dahin gestaltete sich ganz lustig, bis wir unerwarteterweise im Hochwassergebiet landeten. Der ein oder andere hat vielleicht im Propagandablatt seiner Wahl davon gelesen - ja genau, da waren wir mittendrin. In weiser Voraussicht fuhren wir natürlich gänzlich unvorbereitet mit unseren Muscle-Shirt und unseren lila Neon-Flip Flops los, sodass wir in ein sichtlich entspanntes Wochenende blicken durften. Sehr schön.
Nachdem uns Pawels Navi dann nach einer Autobahnsperrung kurz vor Prag einen ca. 3 stündigen Umweg durch die tschechischen Berge bei schönsten Regenfällen vorschlug, machte der ein oder andere schon einmal seine drei Kreuze.
Es gestaltete sich derart herrlich, dass wir fast ein bischen wehmütig zurückblicken und uns ärgern, keinerlei Videomaterial von den nicht vorhandenen Straßen festgehalten zu haben.
Wie durch ein Wunder erreichten wir dennoch rechtzeitig das beschauliche Dorf Kacov über eine winzige, vertrauenswürdige Behelfsbrücke. Beim Austieg aus dem Wagen in ca. knöchelhohe Pfützen konnten wir uns mit Leichtigkeit schönere Wochenendbeschäftigungen vorstellen, als hier, wenig romantisch zu zelten. Die meisten Festivalgäste waren derselben Meinung und packten bereits Kind und Kegel um der Hölle von Kacov zu entkommen.
Und auch wir blickten mit einem gewissen Heimweh über die Wiesen des Festivalgeländes, die nunmehr nur schwerlich vom angrenzenden Fluß Sazava zu unterscheiden waren.
Aber was sich echte Cosmonauten nennt, die sind ja mit allen Wassern gewaschen.
Zumindest nach diesem Wochenende bestimmt. Also zogen wir in die (Wasser-)Schlacht und mit uns eine mutige, wenn auch überschaubare Anzahl von Partywütigen, welche sich, dem Wetter trotzend, in improvisierten Regenjacken aus Müllbeuteln vor der Bühne die Seele aus dem Leib tanzten. Da nehmen wir doch ausnahmsweise einmal die Hüte ab vor dieser Leistung.
Die Fahrt dahin gestaltete sich ganz lustig, bis wir unerwarteterweise im Hochwassergebiet landeten. Der ein oder andere hat vielleicht im Propagandablatt seiner Wahl davon gelesen - ja genau, da waren wir mittendrin. In weiser Voraussicht fuhren wir natürlich gänzlich unvorbereitet mit unseren Muscle-Shirt und unseren lila Neon-Flip Flops los, sodass wir in ein sichtlich entspanntes Wochenende blicken durften. Sehr schön.
Nachdem uns Pawels Navi dann nach einer Autobahnsperrung kurz vor Prag einen ca. 3 stündigen Umweg durch die tschechischen Berge bei schönsten Regenfällen vorschlug, machte der ein oder andere schon einmal seine drei Kreuze.
Es gestaltete sich derart herrlich, dass wir fast ein bischen wehmütig zurückblicken und uns ärgern, keinerlei Videomaterial von den nicht vorhandenen Straßen festgehalten zu haben.
Wie durch ein Wunder erreichten wir dennoch rechtzeitig das beschauliche Dorf Kacov über eine winzige, vertrauenswürdige Behelfsbrücke. Beim Austieg aus dem Wagen in ca. knöchelhohe Pfützen konnten wir uns mit Leichtigkeit schönere Wochenendbeschäftigungen vorstellen, als hier, wenig romantisch zu zelten. Die meisten Festivalgäste waren derselben Meinung und packten bereits Kind und Kegel um der Hölle von Kacov zu entkommen.
Und auch wir blickten mit einem gewissen Heimweh über die Wiesen des Festivalgeländes, die nunmehr nur schwerlich vom angrenzenden Fluß Sazava zu unterscheiden waren.
Aber was sich echte Cosmonauten nennt, die sind ja mit allen Wassern gewaschen.
Zumindest nach diesem Wochenende bestimmt. Also zogen wir in die (Wasser-)Schlacht und mit uns eine mutige, wenn auch überschaubare Anzahl von Partywütigen, welche sich, dem Wetter trotzend, in improvisierten Regenjacken aus Müllbeuteln vor der Bühne die Seele aus dem Leib tanzten. Da nehmen wir doch ausnahmsweise einmal die Hüte ab vor dieser Leistung.
Aber auch wenn nun der Ernstfall erprobt ist und wir wissen, im Zweifel ist auf das tschechische Publikum verlass, hoffen wir beim nächsten Sazava-Fest auf etwas mehr Fest und weniger Sazava.
-Kai
10. Mai 2010
REVIEW: Berlin, Tag des Sieges
Unser Auftritt am 9. Mai war wie immer ein großer Spaß. Nicht nur, dass die Cosmonauten königlich versorgt wurden... Nein. Auch das Publikum war wieder wunderschön und vorallem da.
Nach leichten Anlaufschwierigkeiten und verschwommener Sicht am Morgen konnte es auch gleich zum Proberaum gehen, wo wir unser Equipment einladen durften (dringend Roadies gesucht).
Dann ab in den Treptower Park, warum auch nicht.
Wie immer: erst mal was Essen! Wir durften wählen aus veganem und vegetarischem Essen.
Den Unterschied hab ich immer noch nicht rausgefunden...
Gott sei dank gab es auch Fleisch von vegetarischen Tieren. Dann durften wir ein Pläuschen mit unseren Freunden von Trio Scho halten, wie immer eine Freude. Nach einem kurzen, aber cremigen und stückigem Linecheck konnte die Rakete starten. Erst zaghaft, dann mehr, dann wieder zaghaft und dann völlig ausrastend, kam das Publikum in den Genuß feinster Klänge aus dem Osten.
Alles in allem ein Spaß für die ganze Familie.
In diesem Sinne: Rettet den Genmais und recycled die Waale.
-Pawel
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